Meine Geschichte:

 

Am 28.05.1975 erblickte ich das Licht der Welt und freute mich auf mein Leben und bis heute ist es ein tolles Abenteuer und es wird besser und besser (ein guter Glaubenssatz, nicht wahr?).

Ich wuchs bei meinen Eltern und ihrem Geschäft auf. Das Geschäft ist ein Getränkemarkt und Getränkeauslieferservice, was der Mittelpunkt ihres Lebens war. Damals hatten sie die Getränke mit einer eigenen Getränkeabfüllanlage noch selber abgefüllt,  was sie 1986 aufgegeben haben und sich nur noch auf dem Handel mit Getränken widmeten.

 

Ich bin wie jedes andere Kind auch zur Schule gegangen und habe den Beruf des Elektromaschinenmonteurs erlernt. Ich habe immer schon im elterlichen Betrieb mitarbeiten dürfen. Nach dreieinhalbjähriger Lehrzeit habe ich noch drei Jahre lang in meinem Beruf gearbeitet, bis ich dann bei meinen Eltern angestellt wurde. Ich habe dann den Betrieb als Angestellter meiner Eltern ausgebaut. Da ich ja schon die Selbstständigkeit in die „Wiege“ gelegt bekommen habe, habe ich natürlich immer schon eine Einnahmequelle nebenher gehabt. Ich habe mit Motorrädern gehandelt.  Zuletzt habe ich mir nebenbei ein Business mit Getränke- und Snackautomaten aufgebaut. Dabei habe ich mir die Buchführung beigebracht, was mich bald sehr abgeschreckt hat (wie kann man den so trockene Arbeit machen!). Irgendwann hat meine Frau dann die Buchführung übernommen und ich konnte mich wieder mehr um die geschäftlichen Beziehungen kümmern. Was für eine Erleichterung! Durch den Aufbau des Automatenservice habe ich dann die Fähigkeiten erworben, die Firma meiner Eltern zu übernehmen. Ich habe dann beide Firmen fusionieren lassen.

Ich hatte natürlich immer schon Träume in meinem Leben. Da war zum Beispiel, einmal fliegen zu können. Um genauer zu sein, mal einen Helikopter zu fliegen. Der Traum war aber für mich weit weit weg.  Wenn ich an Helikopter dachte, hatte ich auch gleich eine Zahl in meinem Kopf, nämlich eine Million (1.000.000 €). Das war eine sogenannte Verknüpfung, wie man im neurolinguistischen Programmieren so schön sagt. Als ich dann mal mit einem meiner Mentoren sprach und sich da herausstellt, das dieser einen Helikopterflugschein hatte, dachte ich, wenn der das kann, kann ich das doch auch. Ich informierte mich über verschiedenen Kanälen, was das kosten würde. Es stellte sich  heraus, dass man für eine solche Ausbildung ca. 30.000 € aufbringen müsste. Da kam der Traum schon näher.

Doch woher die 30.000 Euronen und die Zeit dafür nehmen? Da ich ja schon voll in die Firma integriert war und von morgens 6 Uhr bis abends 20 Uhr sechsmal die Woche arbeitete. Oft auch sonntags. Alles körperlich wohlgemerkt!

Da setzte ich mich mal hin und rechnete aus wie viel Geld ich erwirtschaften kann, wenn ich so weiter arbeite. Was meinen sie was herauskam! Natürlich nicht mein Traum. Also musste ich was unternehmen. Das war nicht leicht, da ja meine Eltern immer noch in der Firma mitarbeiteten. Jede Erneuerung war ein Drama! Ich zweifelte oft auch an mir selbst. Jede Erneuerung die ich aber durchsetzte hatte immer seine Erfolge zu verzeichnen. Oft übernahmen auch andere Partnerfirmen meine Ideen. Da ich das Handeln meiner Eltern nicht begreifen konnte, machte ich eine psychologische Ausbildung um den Menschen mit seiner Psyche besser verstehen zu können. Ich kann Ihnen sagen, das war das Beste was ich je getan habe. Ich habe verschiedenste Ausbildungen in klinischer Hypnose, Kinesiologie, systemischer Therapie (systemische Aufstellungen in Familien und Organisationen) gemacht und noch viele weitere Methoden  kennengelernt. Sie können sich vorstellen, wie viele interessante Leute ich kennen lernen durfte. Kurzum, vor allem in der systemischen Methode lernte ich, warum sich mein Umfeld so verhielt, wie es eben war. Ich konnte sie jetzt verstehen und das war wieder ein weiterer großer Schritt in meinem Leben. Ich konnte sehr schnell erkennen, dass sich ziemlich alle Menschen nach diesem Muster verhielten. Ich konnte es bei den vielen Menschen mit denen ich beruflich zusammen kam, genau beobachten.

Aber jetzt wieder zurück zur Firma. Da ich ja jetzt verstanden habe, wie meine Eltern tickten, konnte ich ihnen auch das geben, was sie brauchten und ich konnte die Sachen umsetzen, die ich wollte. Man muss das System einfach mal verstanden haben. Es hat eine Weile gedauert, aber ich hatte auf einmal mehr Zeit für meine anderen Projekte. Und somit entstand der Entschluss, im Internet Geld zu verdienen. Aber warum genau im Internet? Das kann ich Ihnen sagen! In meinem Geschäft kommen die Kunden im Umkreis von ca. 15 KM und wir liefern im Umkreis von 30 KM aus (Standort ist ein kleines Dorf mit ca. 1500 Einwohnern). Das heißt, den Rest der Welt kann ich nicht erreichen. Aber ich will doch meine Träume verwirklichen! Dann kam die erste Internetseite. Da erreichte ich schon viel mehr Menschen, sogar im Ausland, aber ich konnte ihnen nichts verkaufen (soweit fahre ich nicht!). Also entwickelte ich auf dieser Webseite auch noch einen Internet-Shop. Das verwirrte die Besucher auf meiner Webseite total. Das Ergebnis war, keiner kaufte. Also entwickelte ich eine komplett neue Seite, die nur den Online-Shop enthielt und welcher deutschlandweit versendete. Auf einmal kamen die Bestellungen. Ich setzte mich wieder hin und rechnet aus, wie viele Pakete ich verschicken müsste, damit sich meine Träume manifestieren können. Das waren für mich viel zu viele. Wenn ich jemanden dafür einstellen müsste, würde ich noch viel mehr Pakete verschicken müssen, damit sich der Angestellte wieder abbezahlen würde. Also kam ich zu dem Entschluss, es müsste eine Webseite sein, die automatisch läuft und Geld einbringt. Quasi wie eine „Geldmaschine“. Ich ging auf die Suche. Also was kann man verkaufen, was ich nicht im Paket verschicken musste. Meine Recherchen ergaben: Bauanleitungen, Berichte, Software und alles andere was man per Download anbieten kann und somit automatisieren kann. Mein Business war geboren. Somit habe ich begonnen E-Books und Software zu entwickeln und diese im World Wide Web anzubieten. Ich bin auch mehrere Kooperationen eingegangen und machte halbe halbe.
Und es folgen immer weitere sehr sehr spannende Tage, Wochen, Monate und Jahre.

Ich freue mich auf jeden neuen Tag.

 

Robert H. Hecht

Robert H. Hecht